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Bundeskanzlerin Merkel: Historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Aussiedlern, Spätaussiedlern und deutschen Minderheiten
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 24. August Vertreter der Landsmannschaften der Russland-Deutschen, der Banater Schwaben und der Siebenbürger Sachsen im Bundeskanzleramt empfangen.

In dem einstündigen Gespräch ging es um die Belange von Aussiedlern und Spätaussiedlern in Deutschland. Vor allem standen Fragen der Integration, der Berufs- und Ausbildungsanerkennung, der Aufnahme in Deutschland sowie die Lage der deutschen Minderheiten in den Herkunftsgebieten im Mittelpunkt.

Die Bundeskanzlerin erklärte nach dem Gespräch:
„Die Belange der Aussiedler und Spätaussiedler sind für mich ein wichtiges Anliegen. Seit 1950 sind 4,5 Millionen Menschen aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas als Aussiedler und Spätaussiedler nach Deutschland gekommen. Sie sind mit ihrem Können, ihrem Fleiß und ihrer kulturellen Tradition eine Bereicherung für unser Land. Die große Mehrzahl von ihnen ist hervorragend integriert. Viele von ihnen sind mit ihren Sprachkenntnissen und ihrem kulturellen Hintergrund zugleich wichtige Brückenbauer in die Länder Mittel-, Ost – und Südosteuropas. Unsere Politik für Aussiedler und Spätaussiedler und auch für die deutschen Minderheiten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa wird geleitet vom Bewusstsein unserer besonderen historischen Verantwortung“.
An dem Gespräch nahmen Vertreter der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, der Landsmannschaft der Banater Schwaben und des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland teil. Für die Bundesregierung nahm neben der Kanzlerin auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten teil, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium Christoph Bergner.
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