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Spiel ohne Grenzen: Fußball-WM-Spaß auf etwas andere Art
djo-Landestreffen 2006 in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Die Organisatoren der Fußball-WM hätten sich bei dem diesjährigen djo-Landestreffen Baden-Württemberg einiges abgucken können. Über 110 Kinder und Jugendliche versammelten sich am 16.-18. Juni in der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt zur Landesveranstaltung „Spiel ohne Grenzen“, die von der djo-Deutsche Jugend in Europa in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. durchgeführt wurde. Die Maßnahme war als Fortsetzung des I. Integrationstreffens gedacht, das vor einem Jahr in Ludwigsburg startete. Die Mehrzahl der Teilnehmer waren deshalb Aussiedlerkinder und ihre Betreuer von der Landsmannschaft. Mehr…
Neben zahlreichen Einzelpersonen, die landesweit in der djo-Jugendarbeit als Multiplikatoren oder Jugendbetreuer aktiv sind, waren auch mehrere Jugendgruppen aus ganz Baden-Württemberg nach Weil der Stadt gekommen: darunter der Sing- und Volkstanzkreis Leutershausen und der DJO-Volkstanz- und Musikkreis „Klingender Bogen“ aus Stuttgart sowie russlanddeutsche Kreisgruppen aus Waiblingen, Karlsruhe, Weingarten, Schwäbisch-Gmünd, Ellwangen, Backnang und Pforzheim.
Da die Veranstaltung mitten in der Fußball-WM stattfand, wollten die Organisatoren die jungen Menschen nochmals für die WM und ihre Teilnehmer sensibilisieren. Die Jugendlichen traten in Gruppen an und sollten wie auch die WM-Teilnehmer Mannschaftsgeist beweise, aber auch Kreativität, Sprach- und Fachkenntnisse, Wissen aus der Landeskunde und nicht zuletzt Geschicklichkeit zeigen. In elf verschiedenen Spielen hatten sie zu zeigen, was sie an Kreativität und Köpfchen drauf haben.
Zuerst sollten die Gruppen die Länderfahnen allen 32 WM-Fußballländern auf der großen Weltkarte und die Länder den Fußballgruppen zuordnen. Werbevideos für eine selbstgewählte Fußballmannschaft erstellen und ein Plakat unter dem WM-Motto „Die Welt bei zu Gast bei Freunden“ gestalten – waren die kreativen Aufgaben. Weiterhin musste man sich im Torwandschießen versuchen, Nationalhymnen erkennen, leckere Spezialitäten mit verbundenen Augen probieren und dann dem entsprechenden Land zuordnen, die WM-Länder der EU auflisten, Spieler der deutschen Mannschaft und die Städte der WM-Spiele kennen. Die meisten Gruppen hatten alle Aufgaben mit Bravour bestanden, viel dazu gelernt und dabei viel Spaß gemeinsam gehabt.
Die djo fördert insbesondere durch Maßnahmen der außerschulischen Arbeit seit Jahrzehnten die Jugendarbeit der Aussiedler aus Osteuropa. Das djo-Landestreffen 2006 zeigte, dass die Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gut funktioniert. Die Leitung übernahmen auch diesmal Heinz-Werner und Freyja Liebscher von der djo und Dr. Ludmila Kopp von der Landsmannschaft. Durch die aktive organisatorische und finanzielle Mitwirkung der Landesgruppe Baden-Württemberg, der Landesvorsitzenden Leontine Wacker und der Landesjugendreferentin Erna Pacer, hat die Maßnahme insgesamt sehr profitiert.
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